Autor*innen

Ina Boesch

aus Zürich ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet als freischaffende Autorin und Publizistin. Sie war lange Zeit für Radio SRF2 Kultur tätig, heute schreibt sie Sachbücher zur europäischen Kulturgeschichte und kuratiert Ausstellungen.

Ihr neues Buch: Ina Boesch »Weltwärts. Die globalen Spuren der Zürcher Kaufleute«. Verlag Hier und Jetzt, 2021, 272 Seiten

Claude Bühler

lebt als Künstlerin, Kuratorin und kulturelle Aktivistin in Appenzell AR und Baden bei Zürich. An der Ostkreuzschule in Berlin studierte sie Fotografie, ihr Studium schloss sie mit einer Arbeit über die Rüstungsindustrie Deutschlands und der Schweiz ab. Seither setzt sie sich vermehrt auch mit Hilfe der experimentellen Klangproduktion mit gesellschaftskritischen und feministischen Themenbereichen auseinander. Seit 2019 gestaltet sie zusammen mit anderen Künstler*innen den salon vert als Ort für DIY-Musikproduktion.

http://claudiabuehler.ch/

Lea Catrina

Lea Catrina ist Autorin und Texterin. Sie hat Multimedia Production in Chur sowie Literarisches Schreiben in Zürich studiert. Zudem ist sie seit 2019 Mitglied des Literaturkollektivs »Jetzt«. Catrina ist in Flims aufgewachsen, lebt heute in Zürich und verbringt einen Teil des Jahres in der San Francisco Bay Area.

Dana Grigorcea

geboren 1979 in Bukarest, studierte Germanistik und Niederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb.

Soeben erschien der Roman »Die nicht sterben« (Penguin Verlag): »Ein grosser Wurf«, Deutschlandfunk

www.grigorcea.ch

Lukas Hartmann

geboren 1944 in Bern, studierte Germanistik und Psychologie. Er war Lehrer, Journalist und Medienberater. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Bern und schreibt Bücher für Erwachsene und für Kinder. Er ist einer der bekanntesten Autoren der Schweiz und steht mit seinen Romanen regelmäßig auf der Bestsellerliste.

Andri Hinnen

geboren 1985, hat International Affairs, Strategie und Internationales Management an der Universität St. Gallen (HSG) studiert. Nach Stationen bei internationalen Werbeagenturen gründete er Zense, eine Agentur, die sich der Versinn(bild)lichung komplexer Inhalte verschrieben hat. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von Zense ist Andri Hinnen Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen und Filmschaffender. Mit dem Kinodokumentarfilm »Unter Wasser atmen« gewann er 2011 den Publikumspreis des Zurich Film Festivals und war für den Prix de Soleure der Solothurner Filmtage nominiert. Zusammen mit seinem Bruder Gieri Hinnen hat er das Buch »Reframe it! 42 Werkzeuge und ein Modell, mit denen Sie Komplexität meistern« verfasst. »Rolf« ist sein erster Roman.

Felicitas Hoppe

1960 in Hameln geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin und Leuk. 1996 erschien ihr Debüt »Picknick der Friseure«; 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman »Pigafetta«; 2003 »Paradiese, Übersee«; 2004 »Verbrecher und Versager«; 2006 »Johanna«; 2008 »Iwein Löwenritter«; 2009 »Sieben Schätze« und die Erzählung »Der beste Platz der Welt«; 2010 »Abenteuer – was ist das?«; 2011 »Grünes Ei mit Speck«, eine Übersetzung des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss; 2012 der autobiographische Roman »Hoppe« und zuletzt 2018 der Roman »Prawda. Eine amerikanische Reise«. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis und zuletzt mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.

www.felicitas-hoppe.de

Sandra Hughes

geboren 1966, wuchs in Luzern auf und lebt mit ihrer Familie in Allschwil bei Basel. Mit der Polizistin Emma Tschopp teilt sie die Vorliebe für Bistecca (saignant) und Blauschimmelkäse. Bisher schrieb sie Romane für Erwachsene und eine Geschichte für Kinder: »Lee Gustavo« (2006), »Maus im Kopf« (2009, Limmat Verlag), »Zimmer 307« (2012, Dörlemann Verlag) und »Fallen« (2016, Dörlemann Verlag), »Das Dach« (2019, SJW). 2013 erhielt sie den Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft für Literatur, 2017/2018 das Atelierstipendium der Landis & Gyr Stiftung für Schweizer Kulturschaffende in London.

Hussein Husseini

Geboren 1997, wuchs in Afghanistan auf. Da die Bedingungen im Land immer schlechter wurden, musste Husseini mit seinem Bruder das Land verlassen und erreichte die Schweiz im Jahr 2015. Er hat 2020 die Maturitätsschule abgeschlossen und studiert momentan Wirtschaftsinformatik an der UZH.

Elisabeth Joris

geboren 1946, ist Enkelkinder betreuende Grossmutter und freischaffende Historikerin in Zürich. Sie hat zahlreiche Beiträge und mehrere Bücher zum Forschungsschwerpunkt Geschlechtergeschichte im 19. Und 20. Jahrhundert veröffentlicht, darunter mit Heidi Witzig den Klassiker »Frauengeschichte(n). Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz.«

 

Jessica Jurassica

Jessica Jurassica wurde 1993 im Appenzeller Hinterland geboren und lebt seit 2013 in Bern, wo sie ein paar Jahre lustlos verschiedene geisteswissenschaftliche Fächer studiert hat, bis sie schließlich den Absprung in die Gastronomie schaffte: Heute arbeitet sie erfolgreich als Barkeeperin in einem Nachtclub. Sie ist außerdem Musikerin, Spoken-Word- Performerin, Künstlerin und schreibt als freie Autorin und Kolumnistin für verschiedene Schweizer Medien essayistische und politische Texte über Kunst, Musik, Drogen, Sex, Feminismus und darüber, wie sie als Kind im Appenzeller Hinterland einmal mit dem Fahrrad ein Huhn überfuhr. Jessica Jurassica hat das KSB Kulturmagazin, das Underground-Label die yungen huren dot hiv sowie das Euro-Dance-Duo CAPSLOCK SUPERSTAR mitgegründet.

Hildegard E. Keller

Macht Bücher, Filme, Hörspiele und ist Kreativcoach. Sie war Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt (2009-2019) und Mitglied im Literaturclub des Schweizer Fernsehens (2012-2019). Heute lehrt sie Multimedia-Storytelling (zurichstories.org). In der Edition Maulhelden bringt sie eine Werkausgabe von Alfonsina Storni und ihre Biografie über Storni.

Ihr erster Roman »Was wir scheinen« (Eichborn) ist nun da: »Lebens-Wumms. Keine Sekunde will man danach mehr missen.« Welt am Sonntag

Hier geht’s zu ihrer Website.

Toni Keppeler

aus Tübingen berichtet seit über drei Jahrzehnten über Lateinamerika, wo er jedes Jahr Monate verbringt. Er war Korrespondent verschiedener deutschsprachiger Medien und arbeitet heute als freier Journalist für Le Monde diplomatique, Frankfurter Rundschau, WOZ und SRF.
Sein neues Buch: Toni Keppeler »Schwarzer Widerstand. Sklaverei und Rassismus in Lateinamerika und der Karibik«. Rotpunktverlag, 2021

Seraina Kobler

ist Journalistin und Autorin. Nach dem Studium am Institut für Angewandte Medienwissenschaften arbeitete sie als Redakteurin bei verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen. Im Inland-Ressort der Neuen Zürcher Zeitung war sie für gesellschaftliche Fragen zuständig, bevor sie sich mit einem eigenen Schreibatelier in der Zürcher Altstadt selbstständig gemacht hat. Bei der Fedara GmbH ist sie als Schreibtrainerin, Lektorin und Texterin tätig. Sie ist Mutter von vier Kindern. Ihr Romandebüt »Regenschatten« ist im Kommode Verlag erschienen und wurde von verschiedenen Stiftungen, sowie dem Bundesamt für Kultur unterstützt. Sie hat den Essay-Preis der Zeitung Der Bund im Herbst 2020 gewonnen.

Heidi Kronenberg

geboren 1953, lebt in Bern. Sie arbeitet als Journalistin und Publizistin und war bis 2013 Redakteurin bei Radio SRF 2 Kultur. Sie ist Mitherausgeberin von «Mystiker, Mittler, Mensch. 600 Jahre Niklaus von Flüe», Zürich, 2016, und von «Revolte, Rausch und Razzien. Neunzehn 68er blicken zurück», Bern 2018.

Johanna Lier

lebt in Zürich. Nach jahrelanger Tätigkeit als Schauspielerin schreibt sie Lyrik, dramatische und journalistische Texte und Romane. Sie absolviert an der Zürcher Hochschule der Künste einen Master in Arts of fine Arts, unterrichtet kreatives Schreiben an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern und arbeitet als Schreibtrainerin im JULL – Junges Literaturlabor mit Jugendlichen. Sie engagiert sich als Aktivistin für die Seenotrettung im Mittelmeer, für sichere Fluchtwege und offene Grenzen. Literarische und politische Projekte führen sie immer wieder für längere Zeit u.a. in den Iran, die Ukraine, Argentinien, Israel, Griechenland und nach Tunesien. »Amori. Die Inseln« ist nach »Bring mir Jagdfang« (2016) und »Wie die Milch aus dem Schaf kommt« (2019) ihr dritter Roman. Gedichte wurden ins Persische, Arabische, Italienische, Englische, Spanische und Bulgarische übersetzt.

Anaïs Meier

geboren 1984 in Bern. Studierte Film und Medien an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Monatliche Kolumne »Aus dem Réduit« in der Fabrikzeitung, Zürich. 2013 Mitbegründerin von Büro für Problem und 2018 von RAUF. Im August 2020 erscheint der Kurzgeschichtenband »Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken« bei mikrotext, im Herbst 2021 der Roman »Mit einem Fuss draussen« bei Voland & Quist.

Simone Meier

geboren 1970, ist Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte arbeitet sie zunächst als Kulturredakteurin, erst bei der WochenZeitung, dann beim Tages-Anzeiger, seit 2014 bei watson. Sie hat diverse Preise und Stipendien gewonnen. Bei Kein & Aber erschienen ihre Romane »Fleisch«, »Kuss« und zuletzt »Reiz«. Simone Meier lebt und schreibt in Zürich. 2020 wurde sie zur »Kulturjournalistin des Jahres« gewählt.

Thomas Meyer

Thomas Meyer, geboren 1974, arbeitete als Werbetexter und freier Autor. Seit 2012 ist er Schriftsteller und freut sich jeden Tag darüber.

www.thomasmeyer.ch

Michèle Minelli

geboren 1968. Schriftstellerin und Filmschaffende. Koordinatorin der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran, Vorstandsmitglied Deutschschweizer PEN-Zentrum. Seit 2000 sechs Sachbücher und sieben Romane mit Übersetzungen ins Französische, Chinesische und Albanische. Die Arbeit an »Kapitulation« wurde mit einem Werkbeitrag der Kulturstiftung des Kantons Thurgau gefördert. Minelli lebt und arbeitet auf dem Iselisberg.

Perikles Monioudis

und Dana Grigorcea stellen ihren Telegramme Verlag vor. Sie verlegen neue deutsche Literatur und moderne Klassiker. Bis jetzt sind 20 Titel erschienen, etwa von Romana Ganzoni und Ariela Sarbacher, aber auch von Lou Andreas-Salomé oder Ricarda Huch.

Anna Rosenwasser

geboren 1990, ist von Beruf Queer-Aktivistin, Kolumnistin und politische Influencerin. Bis Frühling 2021 Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS). Sie ist in Schaffhausen aufgewachsen, wo sie eine LGBT-Jugendgruppe mitgründete, und lebt in Zürich.

Irène Schäppi

geboren 1978, hat Germanistik und Publizistik studiert. Sie ist Journalistin und Autorin und gehört zu den wichtigsten Vertreterinnen im Schweizer Lifestylejournalismus.

Denise Schmid

geboren 1965, hat Geschichte und Anglistik studiert. Sie hat mehrere Sachbücher publiziert und ist Mitinhaberin und Verlegerin bei Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte in Zürich.

Anna Stern

geboren 1990 in Rorschach, schreibt und doktoriert in Zürich. »das alles hier, jetzt.« ist Anna Sterns vierter und formal gewagtester Roman, der für den Schweizer Buchpreis 2020 nominiert ist. Zuvor erschienen »Wild wie die Wellen des Meeres« (2019, Roman, Salis), beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 2018 mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, »Beim Auftauchen der Himmel« (2017, Erzählungen, lectorbooks), »Der Gutachter« (2016, Roman, Salis) und »Schneestill« (2014, Roman, Salis). Anna Stern ist Förderpreisträgerin der St. Gallischen Kulturstiftung. 2019 zeichnete die Stadt Zürich ihr literarisches Werk aus.

www.annastern.ch

Rolf Widmer

Rolf Widmers Engagement und seine Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen, die von Armut, Flucht, Kindesentführungen, Krieg, Verlust der Eltern und anderen schwierigen Lebenssituationen betroffen sind, machen ihn zu einem national und international tätigen Experten. 2017 erhielt Rolf Widmer den Hans Erni-Preis für sein über vierzigjähriges Engagement verliehen. Er initierte und leitet seit 1976 den Verein tipiti www.tipiti.ch, um alternative Betreuungsformen zu entwickeln für Kinder, die nicht in der eigenen Familie aufwachsen können. Ab 1989 bis 2000 leitete und baute er die heutige AOZ auf, wo er sich besonders dafür einsetzte dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in erster Linie als Kinder und Jugendliche behandelt werden. Ab 2000 leitete er den Internationalen Sozialdienst, eine Federation mit Partnern in über 120 Ländern, um die Rechte der Kinder grenzübergreifend zu respektieren. Vor kurzem hat der den Verein www.bildungschancen.ch gegründet, um jungen Menschen den Zugang zur Ausbildung zu ermöglichen und dies unabhängig von Aufenthaltsstatus und Herkunft.

 

Thomas Widmer

Jahrgang 1962, studierte Islamwissenschaften und Arabisch. Nach einem Intermezzo als IKRK-Kriegsdolmetscher wurde er Journalist. Er schreibt am liebsten über Geschichte, Literatur, Sprache, Landschaft und Essen. Zwei Jahre war er Juror am Klagenfurter Literaturwettbewerb um den Bachmannpreis. Dank seiner beliebten Wanderkolumne in der »Schweizer Familie« gilt Widmer als »Schweizer Wanderpapst« Der Spiegel. Die Basler Zeitung nannte ihn »Humboldt der schweizerischen Provinz«. Seine Wortfunde präsentiert er regelmässig in der Magazin-Kolumne »Auf ein Wort«.

Urs Zürcher

Dr. phil., geboren 1963, hat in Basel Geschichte, Philosophie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studiert, anschliessend in Zürich bei Prof. Dr. Jakob Tanner promoviert. Danach war er Lehrbeauftragter an der Universität Basel, arbeitete als Projektleiter und ist seit 2006 Lehrer und Ressortleiter an der Berufsfachschule Basel.
Urs Zürchers Dissertation ist unter dem Titel »Monster oder Laune der Natur. Medizin und die Lehre von den Missbildungen 1780-1914« im Wissenschaftsprogramm des Campus Verlag erschienen. Daneben schrieb er diverse Aufsätze und Artikel in verschiedenen Zeitschriften.